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Facebook darf Instagram schlucken

Durch das Sinken des Facebook-Aktienpreises wird die Übernahme von Instagram deutlich billiger. (Bild: Keystone)

Nicht gerade ein Schnäppchen, aber klar günstiger: Facebook muss für die Übernahme des Fotodienstes Instagram deutlich weniger bezahlen. Jetzt hat auch die US-Wettbewerbsbehörde grünes Licht gegeben.

Veröffentlicht am 23.08.2012

Das ist mal eine gute Nachricht für das von einem fallenden Aktienkurs gebeutelte Soziale Netzwerk Facebook: Der Börsenneuling darf den Fotodienst Instagram übernehmen. Die zuständige US-Wettbewerbsbehörde FTC hat für die Übernahme grünes Licht gegeben.

Sie habe keinerlei Einwände, teilte die FTC mit. Facebook hatte den Instagram-Kauf im April angekündigt, also noch vor dem Börsengang, der im Mai folgte. Als Kaufpreis waren rund 1 Milliarde Dollar vereinbart.

Die Instagram-Gründer werden nun allerdings Abstriche machen müssen: Denn sie hatten sich darauf eingelassen, teils in Facebook-Aktien bezahlt zu werden. Lediglich 300 Millionen Dollar fliessen in bar; hinzu kommen 23 Millionen Facebook-Aktien.

Diese wurden zum Zeitpunkt der Verhandlungen mit Instagram mit rund 30 Dollar bewertet. Der Ausgabekurs zum Börsengang war sogar 38 Dollar. Mittlerweile kostet das Papier aber nur noch gut 19 Dollar - womit der Verkauf derzeit rund 740 Millionen Dollar einbrächte.

(rcv/muv/sda)

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