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Facebook: Getürkter US-Militärschlag schleust Schadsoftware ein

Der auf Facebook verbreitete Link suggeriert, vom US-Sender CNN zu stammen. (Bild: Screenshot)

Auf Facebook kursierte ein Videolink, der einen vermeintlichen Angriff der USA auf den Iran und Saudi-Arabien zeigt. Wer das vermeintlich vom US-Sender CNN stammende Video anklickt hatte, erlebte alle

Veröffentlicht am 06.02.2012

Die Schlagzeile tönt dramatisch - der Anwender will unweigerlich mehr wissen: «U.S. Attacks Iran and Saudi Arabia», heisst die Überschrift zu einem Video, das derzeit auf Facebook kursiert. Vermeintlich stammt dieses von CNN, was allerdings getürkt ist. Wer auf das Video klickt, erhält die Aufforderung, den Flash-Player auf dem eigenen Computer zu erneuern - in Tat und Wahrheit wird  bei diesem Schritt Schadsoftware eingeschleust.

«Mehr als 60'000 Facebook-User haben den Link innerhalb von drei Stunden verbreitet», heisst es beim IT-Sicherspezialisten Sophos. Mittlerweile sei dieser gelöscht worden. Das soziale Netzwerk Facebook wird über diesen Mechanismus jedoch immer wieder für die Verteilung von Schadsoftware eingesetzt.

(vst/rcv)

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