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Facebook hilft dem FBI

Nutzer von Facebook wurden zwischen 2012 und Oktober 2012 attackiert. (Bild: Keystone)

Lob vom FBI: Facebook hat der US-Ermittlungsbehörde geholfen, Cyberkriminellen auf die Spur zu kommen. Diese sollen ein Netz mit rund 11 Millionen Computern fremdgesteuert haben.

Veröffentlicht am 13.12.2012

Das FBI lobt laut Berichten von «heise.de» und «aljazeera.com» die Zusammenarbeit mit Facebook. Das soziale Netzwerk half demnach bei der Festnahme von Personen, die beschuldigt werden, ein Netz mit 11 Millionen mit Schadsoftware infizierten Computern zu steuern.

Die Kriminellen sollen mithilfe dieses sogenannten «Butterfly Botnet» und einer Schadsoftware namens «Yahos» Schäden in Höhe von mehr als 850 Millionen Dollar verursacht haben. Unter anderem, indem die Schadsoftware Kreditkarteninformationen und Bankdaten von den Computern kopierte.

Laut FBI hat Facebooks Sicherheitsteam die Strafverfolgung unterstützt, indem es half, «den Ursprung der kriminellen Machenschaften sowie Täter und Opfer der Schadsoftware zu identifizieren», so «heise.de». Zuvor seien zwischen 2010 und Oktober 2012 Facebook-Nutzer attackiert worden.

Festgenommen wurden «Aljazeera.com» zufolge nun zehn Personen. Sie sollen aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Neuseeland, Peru, Grossbritannien und den USA stammen. Wie die Summe von 850 Millionen Dollar Schaden berechnet wurde, geht aus den Darstellungen des FBI nicht hervor.

(tno/vst)

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