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Feldversuch
Facebook macht Schritt Richtung «Daumen runter»

Facebook-Symbol (gespiegelt): «Daumen runter» könnte Realität werden. Keystone

Facebook testet das lange geforderte Symbol mit gesenktem Daumen im Messenger. Ob die Funktion tatsächlich eingeführt wird, ist noch unklar. Für die Zurückhaltung gibt es vor allem einen Grund.

Veröffentlicht am 06.03.2017

Seit Jahren schon fragen Facebook-Nutzer vergeblich nach einem «Gefällt-mir-nicht»-Button. Jetzt testet das weltgrösste Online-Netzwerk in seinem Kurzmitteilungdienst Messenger ein Emoji mit gesenktem Daumen.

Das Ausmass des Feldversuchs blieb am Montag unklar. Genauso ist bei den vielen Tests von Facebook unter einer Auswahl von Nutzern offen, ob eine Funktion am Ende eingeführt wird.

Keine negative Stimmung gewünscht

Der gesenkte gelbe Daumen ist Teil eines Tests von Emojis, mit denen man eine breitere Palette an Reaktionen ausdrücken kann. Für die Timeline führte Facebook eine grössere Auswahl bereits vor rund einem Jahr ein.

Dem Technologieblog Techcrunch, der am Wochenende nach einem Leser-Hinweis als erstes darüber berichtet hatte, erklärte Facebook, man betrachte das Emoji eher als Ersatz für ein «Nein» bei konkreten Fragen, etwa wenn es um Pläne für den Abend geht.

Einen «Dislike»-Knopf lehnte Facebook bisher stets ab, weil man keine negative Stimmung ins Netzwerk einbringen wolle.

(sda/gku/cfr)

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