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Farmville-Erfinder Zynga in der Bredouille

In besseren Zeiten: Zynga-CEO Mark Pincus im Oktober 2011, noch vor dem Börsengang. (Bild: Keystone)

Zynga hat nach US-Börsenschluss vorläufige Resultate für das dritte Quartal bekannt gegeben. Im gleichen Zug senkte der Entwickler von Online-Spielen die Prognosen für das Jahresresultat.

Veröffentlicht am 05.10.2012

Schlechte Nachrichten bei Zynga: Auch wenn viele Spiele im dritten Quartal plangemäss gelaufen seien, habe man insgesamt die eigenen Erwartungen nicht erfüllt, wird der CEO und Gründer der Spieleschmiede, Mark Pincus, in einer Mitteilung zitiert. Abschreiber und Schwächen bei bestimmten Spielen führten per Ende September zu einem Quartalsverlust.

Als Folge des schwierigen Umfelds senkte Zynga den erwarteten Vorsteuergewinn (Ebitda)  für das laufende Geschäftsjahr von 180 bis 250 Millionen Dollar auf 147 bis 180 Millionen. Im nachbörslichen Handel fiel der Preis der Nasdaq-kotierten Aktie daraufhin um über 20 Prozent.

Zyngas Schwierigkeiten könnten auch Auswirkungen auf Facebook haben. Das soziale Netzwerk profitiert direkt von den Zahlungen der Zynga-Nutzer innerhalb der Spiele auf der Plattform. Die Aktienkurse folgen unter anderem deshalb ähnlichen Trends. Allerdings könnten Zyngas Schwierigkeiten auch auf mehr Wettbewerb zurückzuführen sein. Davon würde Facebook wiederum profitieren, wie «Business Insider» schreibt. Allerdings verlor auch die Facebook-Aktie im nachbörslich 1,8 Prozent.

(jev/tke/sda)

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