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Groupon laufen die Investoren davon

Groupon muss um das Vertrauen der Anleger kämpfen. (Bild: Keystone)

Nicht nur bei Facebook suchen Aktionäre den Exit. Auch frühe Investoren in Groupon verkaufen ihre Anteile.

Veröffentlicht am 20.08.2012

Grosse Investoren, welche noch kurz vor dem Börsengang in das Online-Schnäppchenportal Groupon investiert hatten, verlieren das Vertrauen in das E-Commerce-Unternehmen, wie das «Wall Street Journal» berichtet.

Seine Anteile verkauft hat unter anderen auch der Silicon-Valley-Veteran Marc Andreessen. Seine Investment-Firma Andreessen Horowitz verkaufte kurz nach Ablaufen der Sperrfrist 5,1 Millionen Aktien. Der Gründer von Netscape soll dabei einen Profit von beinahe 14 Millionen Dollar auf sein ursprüngliches Investment von 40 Millionen realisiert haben. Mindestens vier weitere Grossinvestoren sollen gleich vorgegangen sein. 

Neben Groupon blieben auch Facebook und der Spieleanbieter Zynga nach dem Börsengang hinter den Erwartungen zurück. Viele Investoren scheinen eine Wiederholung der Dotcom-Krise von 2001 zu befürchten und sichern sich deshalb ab.

Allerdings teilen nicht alle Investoren die Befürchtungen. Der Venture Capital Investor Kleiner Perkins Caufield & Byers habe seine Anteile an Groupon nicht verkauft, sagte Partnerin Mary Meekers dem Wall Street Journal. Ein Investment Fonds der Bank Morgan Stanley habe nach dem Börsengang sogar Aktien zugekauft.

(jev/laf)

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