IBM gibt laut Kreisen seine verlustbringende Chipsparte ab – allerdings soll der Computerdino das teuer bezahlen. IBM habe sich mit dem von einem arabischen Staatsfonds kontrollierten Chiphersteller Globalfoundries auf eine Übernahme geeinigt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise. IBM zahle bei dem Geschäft unter dem Strich 1,5 Milliarden Dollar drauf.

Ein Unternehmenssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Allerdings hatte IBM zuvor angekündigt, am Montag vor US-Börsenstart grosse Neuigkeiten bekanntzugeben. Parallel dazu werde auch die Quartalsbilanz vorgezogen veröffentlicht.

Schon lange Kandidat

IBM versucht schon seit Monaten, die Chipsparte zu veräussern. Der Chiphersteller Globalfoundries, der einem staatlichen Investmentfonds Abu Dhabis gehört, galt schon länger als aussichtsreicher Kandidat.

(awp/gku/moh)