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Illegales Preiskartell: Klage gegen Apple in den USA

Mehrere grosse Verlagshäuser sowie Apple werden vom US-Justizministerium wegen einer Verschwörung zum Preiskartell verklagt.

Veröffentlicht am 11.04.2012

Die Aktie befindet sich im Höhenrausch, doch schon bald könnte Apple mächtig Ärger blühen: Das Justizministerium der USA hat in New York eine Klage gegen Apple und fünf Verleger deponiert, schreibt der Nachrichtendienst Bloomberg. Der Vorwurf: Verschwörung zum Preiskartell.

Die Anklage wurde jetzt deponiert, nachdem seit einigen Wochen Gerüchte in der Presse kursierten, US-Behörden hätten die Parteien zu einem Vergleich bewegen wollen.

Die Vorwürfe drehen sich um die Frage, ob die fünf Verlage sich mit Apple zu einem so genannten «Agency Pricing» verschworen hätten, wobei die Verleger einen Preis festlegten und die Wiederverkäufer davon eine Kommission erhalten hätten. Kartelluntersuchungen erreichen in den USA selten den Status einer Klage - oft einigen sich die Parteien aussergerichtlich.

Die verklagten Verlage sind laut Bloomberg Hachette, HarperCollins, Macmillan, Penguin und Simon & Schuster.

(chb)

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