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Instagram will sich nicht mehr twittern lassen

Wer Fotos mit der Instagram-App macht, kann diese künftig nicht mehr so leicht über Twitter teilen. (Bild: Bloomberg)

Die Nutzer von Instagram sollen ihre Schnappschüsse künftig über andere Wege als Twitter teilen. Die Fotoplattform im Besitz von Facebook geht damit auf Distanz zur zwitschernden Konkurrenz.

Veröffentlicht am 10.12.2012

Nutzer von Twitter bekommen die Rivalität des Kurzmitteilungsdienstes mit dem Online-Netzwerk Facebook zu spüren: Die von Facebook aufgekaufte Fotoplattform Instagram hat die Twitter-Unterstützung stark eingeschränkt.

So werden über Twitter verbreitete Instagram-Bilder nicht mehr im allgemeinen Nachrichtenstrom der Nutzer angezeigt, sondern nur noch einzeln auf einer Seite der Fotoplattform. Das macht es etwas unbequemer, sie sich anzusehen. Twitter verwies gestern auf einen Entscheid von Instagram, das bisherige Zusammenspiel der Dienste zu kappen.

Facebook hatte rund 1 Milliarde Dollar für Instagram geboten, wegen der Kursverfalls der Aktie des weltgrössten Online-Netzwerks lag der tatsächliche Wert des Deals dann etwas darunter. Instagram hat inzwischen mehr als 100 Millionen Nutzer.

Die Plattform bietet die Möglichkeit, mit dem Smartphone aufgenommene Bilder per Farbfilter zu bearbeiten und online zu verbreiten. Twitter mit seinen rund 200 Millionen aktiven Nutzern will laut Medienberichten demnächst eigene Fotofilter einführen.

(jev/tno/sda)

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