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Kino.to-Kunden droht Strafverfahren

Kino.to: Wer fürs Anschauen von Raubkopien zahlte, droht Unheil. (Bild: Archiv)

Wer fürs Anschauen der illegal angebotenen Filme bei Kino.to zahlte, dürfte in Zukunft nochmals zur Kasse gebeten werden: Premium-Kunden der Webseite sind ins Visier der Staatsanwälte geraten.

Veröffentlicht am 13.02.2012

Die Staatsanwälte Dresdens denken laut darüber nach, gegen einige Nutzer des im Juni 2011 ausgehobenen illegalen Streaming-Portals Kino.to ein Strafverfahren zu eröffnen. Dies berichtet das Informatik-Portal Heise.de.

Auf Kino.to konnten Kinofilme und Serien angeschaut werden. Kino.to nahm dazu die Dienste von so genannten Streaminghostern in Anspruch. Einige davon gehörten nach Meinung der Staatsanwaltschaft Dresden den Kino.to-Hintermännern gleich selbst.

Für einen werbefreien Zugang auf Kino.to mussten die Nutzer etwa via Paypal bezahlen. Offensichtlich konnten die Ermittler nun auf den sichergestellten Kino.to-Servern diverse Kunden einwandfrei identifizieren. Nun überlegt sich die Staatsanwaltschaft Dresden gemäss Heise.de, ob man diese zahlenden Kunden belangen könnte, weil sie die Urheberrechtsverletzungen der Kino.to-Betreiber finanziell unterstützten.

(chb/aho)

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