Der Foto-Pionier Kodak deckt seine Konkurrenten mit Patentklagen ein. Nach Apple, HTC und Erzrivale Fujifilm ist nun der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung an der Reihe. In der eingereichten Klage wird Samsung vorgeworfen, gegen fünf Patente verstossen zu haben. Dabei geht es um Digitalkamera-Technologie sowie Verfahren zur Übermittlung von Aufnahmen.

Kodak braucht Kapital

Hintergrund der Attacke: Kodak versucht derzeit, ein Paket aus rund 1100 Patenten zu verkaufen, um sich dringend benötigtes frisches Geld zu besorgen. Experten gehen davon aus, dass Kodak mit den Klagen potenziellen Kaufinteressenten die Schlagkraft seines Patent-Portfolios demonstrieren will.

Laut Medienberichten droht dem rund 130 Jahren alten Traditionsunternehmen eine Insolvenz innerhalb weniger Wochen, wenn kein Deal gelingen sollte. Kodak selbst bestätigt dies nicht, warnte jedoch im Herbst, dass ohne neue Mittel binnen zwölf Monaten das Aus kommen könnte.

(muv/sda)

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