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Passwort-Sicherheit: Aufwand lohnt sich

Damit Hacker nichts zu grinsen haben, empfehlen sich komplizierte Passwörter. (Bild: Keystone)

Die Vielzahl an Passwörtern überfordert viele Internetnutzer und verleitet zur Nachlässigkeit. Doch es gibt einfache Tricks, mit denen man Hackern das Leben schwer machen kann.

Veröffentlicht am 21.02.2013

Die 10'000 gängigsten Passwörter verschaffen einem motivierten Hacker Zugang zu 98 Prozent aller Online-Konten. Doch nicht überall auf der Welt haben Datendiebe gleich leichtes Spiel: So verfügen Deutsche und Koreaner weltweit die sichersten Passwörter. Auch in der Schweiz schützen sich die Nutzer vergleichsweise gut.

Das international beliebteste Passwort ist aber «123456». Fast noch leichter machen es die Unternehmen den Datendieben: Beliebtestes Passwort bei Firmen weltweit ist «Password1», gefolgt von «welcome», «password 01» und «password2», wie die «Welt» schreibt.

Dabei ist ein sicheres Passwort gar nicht schwer zu erstellen. Wichtig  dabei ist, dass sich das Passwort nicht aus der Person dahinter ableiten lässt. Wer es aus Vornamen und Geburtsjahrgang zusammensetzt, geht damit ein unnötiges Risiko ein, wie auch Computerwissenschaftler Joseph Bonneau von der Universität Cambridge gegenüber der «Welt» sagt.

Passwort-Manager können helfen

Möglichst zusammenhangslos und mit vielen Sonderzeichen durchsetzt sollte das Passwort sein. Ob Ihres allen gängigen Kriterien entspricht, können Sie auf der Website des Zürcher Datenschutzbeauftragten überprüfen.

Verleitet zu einfach Passwörtern werden Internetnutzer auch durch die schiere Menge von Sicherheitsabfragen: Durchschnittlich verfügt jeder über 26 verschiedene passwortgeschützte Konten. Viele Leute nehmen daher überall bei vielen Zugängen das gleiche Geheimwort und nehmen so Klumpenrisiken in Kauf.

Eine mögliche Lösung sind Passwortmanager wie zum Beispiel «KeePass». Diese sichern die vielen verschiedenen Passwörter hinter einem «Master Key» oder einer Anwendung. Damit können die Passwörter sicher aufbewahrt werden – ohne sie auf einem Post-it an den Bildschirm zu heften.

Mehr zum Thema lesen Sie in der akuellen «Handelszeitung».

(jev/tno/aho)

 

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