Während Flugzeuge inzwischen richtige Hightech-Maschinen sind und auch die Flughäfen immer moderner werden, hinken die 63 Flugüberwachungszentren in Europa hinterher. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Technologien. Hinzu kommt, dass jedes Land ihr eigenes Stück Himmel beansprucht, weshalb der europäische Luftraum stark fragmentiert ist. Dies erschwert die Zusammenarbeit zwischen Controller und Pilot. 

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Dem will die Schweiz nun entgegenwirken. Vor vier Jahren startete Skyguide das Projekt um die beiden Flugüberwachungszentren im Land zu vereinheitlichen. Die sogenannten Controller erhalten mehr Unterstützung durch das System, was die Effizienz unterstützt. 

Wird das restliche Europa folgen?

Würde Europa dem Vorbild Schweiz folgen, könnten Schätzungen der europäischen Kommission zufolge drei Milliarden Euro eingespart werden. Doch der Weg dahin ist lang wie der Leiter Single European Sky erklärt: «Nach meiner Meinung wird es nochmals 20 Jahre dauern bis zum einheitlichen Luftraum.» Staaten mit grossen Flugüberwachungszentren – wie etwa Frankreich und Grossbritannien – wehren sich aus wirtschaftlichen Interessen dagegen.

Weitere Gründe, warum ein einheitlicher Luftraum kaum zustande kommt, sehen Sie im Beitrag von SRF Eco. 

(btl)