Das Telekomunternehmen Sunrise hält trotz des Börsencrashs von letzter Woche am geplanten Börsengang fest. Dies sagte CFO André Krause gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Er erwarte von der Aufwertung des Schweizer Frankens keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Geschäfts. Im Gegenteil würden sich die Kosten verringern, weil diese zum Teil in Euro und Dollar anfielen. «Die Pläne hinsichtlich des Börsengangs sind somit von der bisherigen Entwicklung nicht beeinträchtigt», so Krause.

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Im Interview äussert sich der CFO auch dazu, inwiefern die Mitarbeiter vom IPO profitieren werden. Rund 200 Personen hätten 2010 die Möglichkeit genutzt, «in beschränktem Rahmen eigene, private Mittel in Sunrise zu investieren«. Nur rund 20 Prozent der erfolgten Wertsteigerung könnten diese jedoch beim IPO realisieren: «Teile des Erlöses werden reinvestiert mit einer Lock-up-Periode von bis zu drei Jahren für das Management», so Krause.

(awp/me/ise)