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Swisscom mit weniger Umsatz und Gewinn im ersten Quartal

Die Swisscom verdient weniger - auf hohem Niveau. (Bild: Keystone)

Die Swisscom hat im ersten Quartal weniger umgesetzt und verdient. Die Zahlen sind aber nach wie vor ansprechend.

Veröffentlicht am 02.05.2012

Die Swisscom hat im ersten Quartal weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Der Reingewinn ging um 3,8 Prozent auf 456 Millionen Franken zurück, wie die Swisscom bekannt gab.

Mit den Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen übertroffen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von durchschnittlich (AWP-Konsens) 2772 Millionen Franken gerechnet. Der Ebitda war bei 1083 Millionen und der Ebit bei 611 Millionen Franken gesehen worden. Der Reingewinn nach Minderheiten wurde auf 436 Millionen Franken geschätzt.

Der Nettoumsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb sank in lokaler Währung um 2,8 Prozent auf 423 Millionen Euro. Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb reduzierte sich leicht um 0,1 Prozent auf 2079 Millionen Franken.

Zusammen mit der Publikation des Quartalsabschlusses bekräftigt die Gruppe ihren Ausblick für das Gesamtjahr. So rechnet Swisscom 2012 weiterhin mit einem gegenüber 2011 leicht tieferen Nettoumsatz von 11,4 Milliarden Franken. Der Ebitda wird ebenfalls unverändert auf 4,4 Milliarden Franken erwartet. Für Fastweb rechnet das Management nach wie vor mit einem stabilen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Bei Erreichen der Ziele für 2012 plant Swisscom weiterhin, der Generalversammlung 2013 erneut eine Dividende von 22 Franken pro Aktie zu beantragen.

Ferner geht der Telekomkonzern für das laufenden Geschäftsjahr weiterhin von einem Investitionsvolumen von 2,2 Milliarden Franken aus. Davon würden 1,7 Milliarden Franken im Schweizer Geschäft investiert, was einer Zunahme von 100 Millionen Franken entspräche. In den kommenden Jahren werde mit einem ähnlich hohen Investitionsvolumen gerechnet. Der Konzern verfolge mittelfristig das Ziel, 30 Prozent der Schweizer Wohnungen direkt mit Glasfaser zu erschliessen, hiess es in der Medienmitteilung weiter.

(chb/sda/awp)

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