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Sondierung
Verizons Buhlen um Yahoo wird konkreter

Yahoo: Verizon und Finanzinvestoren haben Interesse. Keystone

Verizon hat offenbar erste Gespräche zur Übernahme von Yahoo geführt. Der ehemalige Internetpionier Yahoo hatte sich nach katastrophalen Quartalszahlen selbst zum Verkauf gestellt.

Veröffentlicht am 09.02.2016

Das Interesse des US-Telekom-Riesen Verizon am Internet-Konzern Yahoo wird laut Kreisen konkreter. Verizon schicke den Chef des Konkurrenten AOL, Tom Armstrong, für Sondierungsgespräche mit Yahoo vor, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen.

Attraktiv für Verizon könnten vor allem die mehrere hundert Millionen Nutzer von verschiedenen Yahoo-Diensten sein. Sie wären ein willkommenes Publikum für die werbefinanzierten Inhalte-Angebote von Verizon - vor allem bei dem dazu gekauften Web-Pionier AOL.

Armstrong und Mayer kennen sich

Armstrong und Yahoo-Chefin Mayer kennen sich schon seit Jahren von der gemeinsamen Arbeit bei Google. Verizon könnte nach bisherigen Informationen an Teilen von Yahoo oder an der Übernahme des gesamten Internet-Konzerns interessiert sein. Bei Bloomberg hiess es zugleich, es habe noch keinen förmlichen Verhandlungen gegeben.

Yahoo hatte sich bei der Vorlage von Quartalszahlen vergangene Woche faktisch zum Verkauf gestellt. Es hiess, man werde «strategische Angebot» prüfen. Mayer gelang es bisher nicht, das Geschäft wachsen zu lassen, der Aktienkurs sinkt. Unter den Interessenten für Yahoo sollen neben Verizon auch Finanzinvestoren sein.

(awp/gku)

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