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Konkurrenz
Videoanrufe: Facebook nimmt Skype ins Visier

Mark Zuckerberg und sein Messenger: Frontalangriff auf Skype. Bloomberg

Mit dem Chat-Dienst Messenger greift Facebook nach den Sternen. Eine Videofunktion könnte selbst Pionier Skype ins Schwitzen bringen. In der Schweiz ist die Neuerung bislang nicht freigeschaltet.

Veröffentlicht am 28.04.2015

Facebook baut seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger mit Videoanrufen aus. Die Funktion wurde zunächst in 18 Ländern eingeführt, wie das weltgrösste Online-Netzwerk am späten Montagabend mitteilte. Die Schweiz ist nicht darunter.

Die Funktion ist seit Montag unter anderem in den USA, Kanada, Mexiko, im Oman und in zahlreichen europäischen Ländern verfügbar, darunter Belgien, Grossbritannien, Frankreich und Polen. Weitere Länder sollen folgen.

«Nur ein Klick»

Jede Unterhaltung könne «mit nur einem Klick» in einen Video-Chat umgewandelt werden, erklärte Facebook. «Wenn du jemandem schreibst und merkst, dass Worte nicht mehr ausreichen, kannst du einfach den Video-Knopf in der rechten Ecke auf den Bildschirm drücken und der Videoanruf in der Messenger-Unterhaltung startet sofort», schrieb das Netzwerk.

Facebooks Messenger hat nach jüngsten Angaben über 600 Millionen Nutzer weltweit. Mit Videoanrufen wird er zum vollwertigen Konkurrenten für den Pionier Skype, der inzwischen zu Microsoft gehört, oder den Dienst Facetime für Nutzer von Apple-Geräten. Zum Facebook-Konzern gehört auch der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp mit mehr als 800 Millionen Nutzern.

(sda/gku)

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