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Vertrag
Yahoo drängt zurück ins Suchmaschinen-Geschäft

Marissa Mayer hat gut lachen: Der aktualisierte Vertrag mit Bing soll lukrativ werden. Bloomberg

Der Internetkonzern Yahoo sichert sich Spielraum für die Suchmaschine. Ein neuer Deal mit Bing bringt mehr Freiheit bei der Vermarktung von Werbeplätzen. Marissa Mayer hofft auf eine «Renaissance».

Veröffentlicht am 16.04.2015

Yahoo will wieder stärker bei der Internet-Suche mitspielen. Eine veränderte Vereinbarung mit Microsoft sieht vor, dass Yahoo die Suche auf verschiedenen Plattformen stärker selbst gestalten könne, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Ausserdem sei die Partnerschaft nicht mehr exklusiv - das heisst, Yahoo kann auch mit anderen Anbietern kooperieren.

Der Internet-Pionier Yahoo hatte 2009 in einem radikalen Schnitt die eigenen Aktivitäten bei der Internet-Suche zurückgestellt und sich voll auf Microsofts Suchmaschine Bing verlassen. Dazu gehörte auch, dass die Anzeigen komplett aus Microsofts Plattform kamen. Nach dem aktualisierten Deal muss Yahoo noch die Mehrheit der Suchanfragen und damit verbundenen Anzeigen auf dem PC-Bereich über Bing laufen lassen. Zugleich wird Yahoo die Werbeplätze bei der eigenen Suche künftig selbst vermarkten.

Kerngebiet von Marissa Mayer

Yahoo-Chefin Marissa Mayer war in ihrer Zeit bei Google auch jahrelang für die weltweit führende Suchmaschine zuständig. Ihr werden in Medienberichten schon seit einiger Zeit Ambitionen zugeschrieben, Yahoo wieder stärker zurück in dieses Geschäft zu bringen. Der aufgefrischte Deal sei ein wichtiger Schritt für die «Renaissance» von Yahoo, schrieb sie in einem Blogeintrag. Der Internet-Konzern finanziert sich über Internet-Werbung, ist aber darin weniger erfolgreich als Google oder Facebook.

(awp/gku)

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