Die spanische Telefonica und der Mischkonzern Hutchison Whampoa sind beim geplanten Verkauf des britischen Mobilfunkers O2 am Ziel. Man habe der Veräusserung für 10,25 Milliarden Britische Pfund (14,09 Milliarden Euro) zugestimmt, teilten die Spanier mit. Zuvor hatte bereits die «Financial Times» über den bevorstehenden Abschluss der Verhandlungen berichtet.

Aufseher haben letztes Wort

Bei Hutchison Whampoa hat der Milliardär Li Ka-shing das Sagen, der die britische O2 mit seinem Mobilfunker Three zum grössten britischen Netzanbieter verschmelzen will. Dadurch würde auf der Insel die Zahl der Anbieter von vier auf drei sinken. Zuletzt hatten die Deutsche Telekom und der französische Partner Orange ihr Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere an die BT Group verkauft, womit die derzeitige Nummer eins im britischen Mobilfunk an die Nummer eins im Festnetzbereich ging. Beide Deals stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Aufsehern.

(awp/chb)