Der Bankensoftware-Hersteller Temenos hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erneut rote Zahlen geschrieben. Mit 11,4 Millionen US-Dollar fiel der Reinverlust sogar noch leicht höher aus als im ersten Quartal 2011.

Dennoch zeigte sich das Unternehmen mit Sitz in Genf in seinem Communiqué zufrieden mit dem Ergebnis. Bereinigt um Einmaleffekte hat Temenos nach eigenen Angaben seine Kosten um 4 Prozent senken und sein Betriebsergebnis um 26 Prozent auf 6,3 Millionen Dollar steigern können.

Kosten in Zusammenhang mit dem gescheiterten Kauf des britischen Konkurrenten Mysis und Abschreibungen drückten indes das tatsächliche Betriebsergebnis ins Minus.

Der Quartalsumsatz belief sich auf 100 Millionen Franken, das sind rund 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Während der Erlös aus Softwarelizenzen zurückging, nahm der Dienstleistungsertrag zu.

(tno/vst/sda)