Der Umsatz von Temenos stieg ivon Januar bis März um 3 Prozent auf 103,6 Millionen Dollar, in Lokalwährungen waren es plus 2 Prozent. Im Bereich Software Licencing legte der Genfer Konzern 4 Prozent auf 24,5 Millionen zu, im Bereich Maintenance waren es 5 Prozent auf 51,0 Millionen und im Bereich Services resultierte ein Minus von 1 Prozent auf 28,1 Millionen.

Auf Stufe Betriebsgewinn gelang dem Unternehmen mehr als eine Verdoppelung auf 13,5 Millionen Dollar (Non-IFRS), entsprechend einer Marge von 13,0 Prozent (Vorjahr 6,2 Prozent). Auf IFRS-Basis glückte auf dieser Stufe gar der Sprung aus den roten Zahlen, mit +8,2 Millionen gegenüber -5,3 Millionen Dollar im Jahr davor. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn pro Aktie (EPS non-IFRS) von 0.13 (Vorjahr 0.00) Dollar. Gemäss IFRS-Zahlen betrug der Gewinn 3,68 Millionen Dollar gegenüber -11,4 Millionen, wie das Unternehmen mitteilt.

Besser dank tieferen Kosten

Während Umsatz und Reingewinn im Rahmen der Erwartungen ausfielen, blieb Temenos beim Betriebsgewinn über den Schätzungen. Diese lagen bei 103,3 Millionen für den Umsatz (Lizenzumsatz 24,5 Millionen), 11,8 Millionen für den Betriebsgewinn (Ebit). Die Kosten konnten auf Nicht-IFRS-Basis um 4 Prozent gesenkt werden (IFRS-Basis 10 Prozent), insgesamt erreichten die operativen Kosten 95,4 Millionen Dollar (Vorjahr 105,6 Millionen). «Die Massnahmen, die wir im zweiten Halbjahr 2012 getroffen haben - besonders die Refokussierung unserer Organisation im Rahmen eines neuen strategischen Plans sowie Kostenreduktionen zahlen sich aus», sagte Chef David Arnott.

Anzeige

Dank dem Multi-Produkt-Ansatz würden die Lizenzumsätze wieder zulegen. Dies resultiere nicht nur in höheren Umsätzen im Bereich Private Wealth Management, Channels und Business Analytics, sondern mache auch das Kerngeschäft attraktiver und helfe, Marktanteile zu gewinnen.
Das Unternehmen wächst stetig weiter, auch dank Zukäufen. «Mit dem Zukauf von Trinovus haben wir eine Plattform errichtet, um unser Wachstum in den USA zu beschleunigen, dem grössten Markt für Finanzdienstleistungs-Software», liess sich der Unternehmenschef eiter zitieren.

(se/awp)