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Tesla schiebt Umsatz von Bossard an

Bossard: Der Schraubenhersteller wächst nur dank Übernahmen. Keystone

Der starke Franken belastet den Schraubenhersteller Bossard. In den ersten neun Monaten ist der Umsatz fast nur wegen Übernahmen gestiegen. Treiber war zudem die Kooperation mit US-Autobauer Tesla.

Veröffentlicht am 13.10.2015

Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard spürt nach wie vor die Auswirkungen des starken Frankens. In den ersten neun Monaten 2015 ist die Gruppe nur dank Übernahmen gewachsen. Eine Besserung der Umsatzentwicklung stellte Bossard aber im dritten Quartal fest.

Von Juli bis September legte der Umsatz um 6,9 Prozent auf 162 Millionen Franken zu, in Lokalwährungen beträgt das Plus sogar 11,3 Prozent. Ohne Übernahmen wuchs Bossard in Lokalwährungen um 0,8 Prozent. Einerseits stabilisierten sich die Einnahmen in Europa, andererseits liess in Amerika die Kooperation mit dem US-Elektrofahrzeughersteller Tesla den Umsatz anziehen, wie aus einer Medienmitteilung vom Dienstag hervorgeht.

Schwächelnder Europa-Markt

In den beiden Vorquartalen hatte sich der Umsatz schleppender entwickelt. Insgesamt wuchs der Zuger Schraubenhändler in den ersten neun Monaten nur dank Übernahmen um 5,9 Prozent auf 498,4 Millionen Franken. Die Zukäufe ausgeklammert, nahm Bossard mit dem angestammten Geschäft 4,5 Prozent weniger ein als im Vorjahreszeitraum. In Lokalwährungen gerechnet betrug das Minus 1,2 Prozent.

Im gemessen am Umsatz grössten Markt Europa musste Bossard Umsatzeinbussen von 3,1 Prozent hinnehmen. In den Zahlen spiegle sich die nach wie vor schwierige und uneinheitliche Nachfrage-Situation in einigen Märkten Europas und besonders in der Schweiz, schrieb das Unternehmen. Die Marktposition vieler Schweizer Unternehmen sei durch die Frankenaufwertung nachhaltig erodiert worden.

(sda/dbe/ama)

 

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