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Teurer Umbau bei Crealogix

Crealogix muss aufgrund des Umbaus vom Dienstleister zum Softwareanbieter Gewinneinbussen hinnehmen. (Bild: Keystone)

Die Transformation vom Dienstleister zum Bankensoftware-Anbieter geht ins Geld. Entsprechend reduziert sich der Gewinn bei Crealogix.

Veröffentlicht am 07.09.2012

Das Zürcher Software-Unternehmen Crealogix hat im Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende Juni) durch die Fokussierung auf Produkte für Banken Einbussen erlitten. Der Reingewinn ging gegenüber dem Vorjahr von 4,7 Millionen auf 3,2 Millionen Franken zurück. Crealogix befindet sich zurzeit in der Transformation vom reinen Dienstleistungsbetrieb zum Softwarelieferanten für die Finanzbranche.

Der Umsatz schrumpfte um 6,3 Prozent auf 49,5 Millionen Franken. Crealogix begründet dies in einer Medienmitteilung vom Freitag mit Devestitionen und Euro-Negativeffekten. Im bevorzugten Geschäft mit europäischen Finanzinstituten hingegen sei trotz schwieriger Marktbedingungen ein Wachstum von 6 Prozent erreicht worden.

Erstmals sei deutlich über 50 Prozent des Umsatzes mit Produkten erzielt worden, womit der Wandel von einem reinen Dienstleister zum Softwarehaus für die Finanzbranche vollzogen sei. Zudem habe man sich als Anbieter von E-Banking-Lösungen in Deutschland etabliert. 20 Prozent des Betriebsertrags wurden ausserhalb der Schweiz erwirtschaftet.

Zum Ausblick und zur Dividende hat das Unternehmen nichts bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr beantragte der Verwaltungsrat eine Ausschüttung von 15 Franken pro Aktie.

(jev/aho/sda/awp)

 

 

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