Die Credit Suisse sieht sich mit ihren Bemühungen, die Kosten zu reduzieren, auf Kurs. So sei man etwa auf dem richtigen Weg, die Mitarbeiterzahl 2016 wie gewollt zu reduzieren, sagte CEO Tidjane Thiam an einer Finanzkonferenz der Bank of America Merrill Lynch in London am Dienstag laut Präsentationsunterlagen.

Per heute, Dienstag, sei der Personalbestand um 4800 von den angepeilten 6000 Stellen weltweit abgebaut worden. Damit will die Bank in diesem Jahr noch weitere 1200 abbauen.

Neue Strategie

Seit einem Jahr befindet sich die Grossbank in einem grundlegenden Umbau. Nachdem Thiam im Juli 2015 den Chefposten übernommen hatte, wurde im Oktober vergangenen Jahres eine neue Strategie kommuniziert – inklusive Sparmassnahmen und Stellenabbau.

Im März 2016 wurde dann eine beschleunigte Restrukturierung angekündigt, mit der erstmals der Abbau von 6000 Stellen im laufenden 2016 als neue Zielmarke genannt wurde.

Liebe zu Externen gekündigt

Credit-Suisse-CEO Thiam hat sich auch zum Geschäftsgang bei der Vermögensverwaltung geäussert. Die Grossbank beende die Zusammenarbeit mit einer Reihe von externen Vermögensverwaltern, so der Konzernchef an der Investorenkonferenz. thiam: «Ich glaube, dass das Risiko-Reduktion ist.»

Externe Vermögensverwalter sind selbstständige Firmen, die Kunden betreuen, die Vermögen aber bei Banken wie der Credit Suisse gebucht haben. Nicht alle Vermögensverwalter haben dieselben hohen Standards bezüglich der Herkunft der Gelder wie die grossen Institute.

(sda/reuters/ise)