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Sparkurs
Thomson Reuters streicht 53 Stellen in der Schweiz

Massenentlassung bei Thomson Reuters: Der Nachrichtenanbieter streicht Stellen in Genf, Zürich und Lugano. Journalisten sollen von der Sparmassnahme verschont bleiben.

Veröffentlicht am 17.11.2016

Der Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters will Jobs in der Schweiz streichen. Journalisten der Nachrichtenagentur sollen nicht betroffen sein. Das US-kanadische Unternehmen baut insgesamt 53 Stellen ab, 40 davon in Genf. Zehn Stellen sollen in Zürich wegfallen und drei in Lugano, wie einem am Donnerstag verschickten internen Dokument zu entnehmen ist.

Das Dokument liegt der Nachrichtenagentur SDA vor. Weitere Details sind nicht bekannt. Die bei Massenentlassungen vorgeschriebene Konsultation soll am Freitag starten und drei Wochen dauern.

2000 Stellen weltweit weg

Ein Sprecher in London beschränkte sich in einer offiziellen Erklärung gegenüber der SDA auf den Hinweis, dass die Gruppe ihren Stellenetat zuweilen überprüfen müsse. Sie müsse sich in einem hochgradig umkämpften Marktumfeld nach den Notwendigkeiten richten.

Thomson Reuters hatte anfangs November den Abbau von 2000 Stellen weltweit angekündigt, nachdem der Gewinn im dritten Quartal gesunken war. Schon damals versicherte die Gruppe, bei den Journalistinnen und Journalisten werde der Rotstift nicht angesetzt.

In Technik, Finanz und Risiko gestrichen

Alle 150 Standorte in 39 Ländern seien betroffen. Insgesamt arbeiten bei dem Unternehmen 48'000 Menschen. Gestrichen wird in den Sparten Technik sowie Finanz und Risiko.

Schon Ende 2013 hatte Thomson Reuters in Genf die Streichung von 50 Stellen angekündigt. Im 1997 eröffneten Sitz in der Rhonestadt ist die regionale Zentrale der Gruppe. Dort beschäftigt der Konzern insgesamt 257 Personen, in Zürich 88 und in Lugano sechs.

(sda/cfr/chb)

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