Beim Süssmost- und Safthersteller Thurella ist im ersten Halbjahr 2013 der Betriebsgewinn gesunken. Auf Stufe Ebit ging er von 1,96 auf 1,48 Millionen Franken zurück. Der Umsatz stieg dagegen um 7 Prozent auf 20,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

Den tieferen Ebit begründet Thurella mit einem Sondereffekt. Im Vorjahr hatte der einmalige Export von Obstsaft-Konzentraten mit Förderungen des Schweizerischen Obstverbandes das Resultat positiv beeinflusst. «Ohne diesen Effekt haben im laufenden Jahr alle Sparten zum Umsatz- und Gewinnwachstum beigetragen», heisst es im Communiqué.

Rund 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete Thurella mit der Marke Biotta. Hier habe die Marktstellung im Detail- und Fachhandel weiter ausgebaut werden können, schreibt die Firma. Auch künftig soll Biotta wachsen, sowohl im In- als auch im Ausland. Finanziert wird dies mit dem bereits bekannten Verkauf des Obst-Halbfabrikategeschäfts an die Mosterei Möhl in Arbon TG.

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(sda/vst)