Thyssenkrupp kann nun doch wieder auf eine dauerhafte Betriebserlaubnis für sein Stahlwerk in Brasilien hoffen. Eine Richterin hob dem Konzern zufolge am Donnerstag die erst kurz zuvor getroffene Untersagungs-Entscheidung wieder auf.

Es habe keinerlei Unregelmässigkeiten in dem elf Jahre andauernden Genehmigungsprozess gegeben, hiess es zur Begründung. Damit könne der Bundesstaat Rio de Janeiro die Lizenz für Thyssenkrupp verlängern.

Anlage schreibt Verluste

Der Konzern betreibt das Werk seit 2010. Allerdings fehlt noch die endgültige Betriebsgenehmigung. Beim Bau war es zu Verzögerungen und drastisch höheren Kosten gekommen.

Thyssenkrupp will die Verluste schreibende Anlage verkaufen. Das Unternehmen hatte zuletzt am Donnerstagabend mitgeteilt, alle Anforderungen für den Erhalt der endgültigen Betriebslizenz erfüllt zu haben.

(reuters/gku)