Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Beginn des neuen Geschäftsjahres wegen der Einbussen im Stahlgeschäft unter dem Strich rote Zahlen geschrieben.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 (per Ende September) verbuchte der Konzern nach Anteilen Dritter einen Fehlbetrag von 23 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte Thyssenkrupp noch 54 Millionen Euro verdient.

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Unter Prognose

Ein Ergebnisschwund im europäischen Stahlgeschäft und Verluste bei Steel Americas drückten den operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) um 26 Prozent auf 234 Millionen Euro. Analysten hatten mit 249 Millionen gerechnet.

Konzernchef Heinrich Hiesinger bestätigte die Prognose, wonach im Gesamtjahr der operative Gewinn bei 1,6 bis 1,9 (Vorjahr: 1,67) Milliarden Euro liegen soll. Er bekräftigte jedoch, dass dies eine deutliche Erholung der Werkstoffmärkte in der zweiten Jahreshälfte voraussetzt.

(sda/gku)