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Vertrag
Tina Maze verlängert bei Stöckli

Riesenslalom-Weltcup: Die slowenische Skifahrerin Tina Maze freut sich über ihren Sieg 2013 in Lenzerheide. (Bild: Keystone)

Die slowenische Skirennfahrerin Tina Maze bleibt ihrem Ausrüster Stöckli auch in Zukunft treu. Für den Schweizer Skihersteller zahlt sich das aus.

Veröffentlicht am 01.12.2013

«Tina Maze hat ihren Vertrag um ein Jahr bis Frühling 2015 verlängert», sagt Stöckli-Chef Beni Stöckli dem «SonntagsBlick».

Für Stöckli ist die Zusammenarbeit mit der derzeit besten Skifahrerin der Welt ein Glücksfall. Heute könnten wir uns eine Maze kaum mehr leisten, sagt Stöckli. Die Branche munkelt, er habe ihr letzte Saison 200 000 Franken gezahlt und fast eine halbe Million Prämien.

Für einen Superstar wie Maze ist das ein Schnäppchenpreis. Stöckli produziert in Malters LU jährlich 50 000 Paar Ski.1700 gehen in den Rennsport, auch an die Schweizer Cracks Fabienne Suter und Nadja Kamer. Allein Maze bekommt 220 Paar.

Grösster Abnehmer USA

Für Stöckli zahlt sich das aus: Die Vorbestellungen für kommende Wintersaison liegen «im zweistelligen Prozentbereich» über Vorjahr. Stöckli nennt dies den «Tina-Maze-Effekt». 40 Prozent der Ski gehen in den Export. Grösste Abnehmer sind die USA, Italien und Österreich.

Weil er von Mazes Erfolgen beeindruckt war, interessierte sich kürzlich sogar ein kirgisischer Importeur für Stöckli-Ski. Fährt Maze weiterhin gut, hilft das der Marke, sagt Stöckli.

(aho)

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