Tissot arbeitet an einer «intelligenten Uhr» mit Internetzugang. Laut Firmenchef François Thiébaud soll diese Smartwatch, die mit Hilfe des Funktechniksystems Bluetooth funktioniert, bis Ende Jahr auf den Markt kommen.

Mehr Details verriet Thiébaud in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» nicht. Die bisher auf dem Markt erhältlichen Smartwatches bieten alle nur ein Telefon für das Handgelenk. Genau dies will Tissot-Chef Thiébaud aber nicht.

Swatch hat Kontakt mit Apple

Die Alleskönneruhr beschäftigt die Schweizer Uhrenhersteller generell: Swatch-Chef Nick Hayek hatte am Donnerstag zur Ergebnispräsentation seines Konzerns, zudem auch Tissot gehört, in Genf eine solche Uhr gezeigt. Hayek äusserte sich aber auch skeptisch über die Erfolgsaussichten solcher Produkte.

Der amerikanische Computergigant Apple habe wegen der Entwicklung einer solchen Uhr mit Swatch Kontakt gehabt, sagte Hayek. Nach wie vor wird spekuliert, ob oder wann Apple eine «iWatch» auf den Markt bringt.

Hublot kein Interessa an «iWatch»

Hayeks Einschätzung divergiert mit Aussagen von Jean-Claude Biver, dem Präsidenten des Hochpreisuhrenherstellers Hublot, der zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehört. Biver hatte vor kurzem gesagt, die «iWatch» müsse Swiss Made sein und wäre ein grosser Innovationsschritt für die Schweizer Uhrenhersteller. Hublot selber sei aber nicht an der Produktion interessiert.

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(sda/dbe)