Eine durchzogene Wintersaison hat den Gewinn der Titlis Bergbahnen einbrechen lassen. Auch ein hohes Gästeaufkommen im Sommer konnte das Ergebnis nicht heben.

Im Ende Oktober abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011/12 erwirtschaftete die Bergbahnen Engelberg - Trübsee - Titlis AG einen operativen Gewinn (Ebit) von 14,7 Millionen Franken nach 18,7 Millionen im Vorjahr, wie die Titlis Bergbahnen mitteilten. Dies ist ein Rückgang von über 20 Prozent.

Auch der Reingewinn lag mit 12 Millionen Franken um einen Fünftel unter dem Jahr 2010/11. Der Umsatz schrumpfte gegenüber dem Vorjahresrekord um 5,6 Prozent auf 56,6 Millionen Franken.

Negativ ins Gewicht fiel insbesondere der um 12 Prozent schlechtere Umsatz aus der Wintersaison. Die Skisaison habe spät begonnen und sei von schlechter Witterung sowie einer extremen Kälte im Februar geprägt gewesen.

2013 bisher zufriedenstellend

Demgegenüber erhöhte sich der Umsatz im Sommerhalbjahr geringfügig. Erstmals war das Sommergeschäft damit für mehr als die Hälfte des Verkehrsertrags der Titlis Bergbahnen verantwortlich. Insgesamt besuchten im vergangenen Geschäftsjahr rund 950'000 Gäste den Zentralschweizer Berg. Das sind 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

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In laufenden Geschäftsjahr rechnen die Titlis Bergbahnen mit einem erfreulichen Ergebnis in der Wintersaison. Grund für den Optimismus ist der gemäss Mitteilung zufriedenstellende Start ins laufende Geschäftsjahr.

(tno/aho/sda)