Der Drehmaschinenhersteller Tornos ist im Geschäftsjahr 2014 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit erreichte einen Wert von 2,8 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 32,7 Millionen Franken verbucht werden musste.

Damit hat das Unternehmen die Schätzungen von Analysten leicht übertroffen. Der Umsatz stieg, wie bereits seit Ende Januar bekannt, um knapp 17 Prozent auf 175,8 Millionen Franken.

Südeuropa boomt

Das bessere Ergebnis sei auf Massnahmen zur Effizienzsteigerung, die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und bessere Margen zurückzuführen, teilte Tornos mit.

Gute Geschäfte machte Tornos vor allem in den Ländern Südeuropas. Nach zwei schwachen Jahren sei hier wieder eine stärkere Investitionsfreudigkeit erkennbar, schreibt das Unternehmen mit Sitz in Moutier (BE). Auch in Nordeuropa nahm der Auftragseingang zu.

Übergangsjahr in den USA

In Asien gingen bei dem Unternehmen nach einem starken Rückgang im Vorjahr wieder etwas mehr Aufträge ein. Als Übergangsjahr müsse 2014 in den Vereinigten Staaten betrachtet werden, schreibt Tornos.

Für das laufende Geschäftsjahr macht das Unternehmen keine konkreten Prognosen. Aus heutiger Sicht seien die Zielmärkte global betrachtet in einer robusten Verfassung, heisst es in der Mitteilung. Das wirtschaftliche Umfeld sei jedoch für alle exportorientierten Schweizer Unternehmen mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses anspruchsvoller geworden.

Angesichts der Frankenstärke hatte das Unternehmen bereits Ende Februar kommuniziert, die Wochenarbeitszeit an den Schweizer Standorten zu erhöhen.

(sda/dbe/chb)

Anzeige