Der Drehmaschinenhersteller Tornos hat im dritten Quartal 2011 den Umsatz um 62 Prozent auf 58,7 Millionen Franken gesteigert und den Auftragseingang um 18 Prozent auf 59,2 Millionen. Der EBIT belief sich auf 1,17 Millionen Franken, nach einem Fehlbetrag von 0,70 Millionen im Vorjahr. Auch unter dem Strich schrieb das Unternehmen mit 1,30 Millionen Franken wieder schwarze Zahlen, nach einem Verlust von 3,13 Millionen in der Vorjahresperiode.

In den ersten neun Monaten 2011 kletterte der Umsatz um 91 Prozent auf 201,9 Millionen und der Auftragseingang um 47 Prozent auf 216,4 Millionen Franken, teilte Tornos am Dienstag mit. Der EBIT erreichte 12,1 Millionen und der Reingewinn 6,7 Millionen Franken. Vor Jahresfrist hatte Tornos einen EBIT von -13,6 Millionen und einen Verlust von 17,4 Millionen Franken geschrieben.

ZKB-Vorgaben erreicht

Damit hat Tornos die Vorgaben der ZKB ungefähr erreicht. Die Bank hat im Vorfeld für das dritte Jahresviertel einen Umsatz von 56,8 Millionen, Aufträge von 60,1 Millionen, einen EBIT von 2,22 Millionen sowie einen Reingewinn von 0,77 Millionen Franken prognostiziert.

Die Berichtsperiode war den Angaben zufolge von der Frankenstärke geprägt. Die als Reaktion auf die Wechselkurse eingeleiteten Massnahmen hatten auf das laufende Quartal nur einen geringen Einfluss und werden sich erst in der Zukunft nach und nach auswirken, so Tornos. Zudem habe im dritten Jahresviertel die Sommerferienzeit zu einem niedrigeren Bruttoumsatz als im vorangehenden Quartal geführt.

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Für das Ganzjahr rechnet das Management mit einem Umsatz in der Bandbreite von 260-270 Millionen Franken. Die EBIT-Marge soll rund 6 Prozent betragen. Vorausgesetzt wird dabei allerdings, dass keine deutliche konjunkturelle Verschlechterung eintritt und dass sich die Wechselkurse auf dem derzeitigen Niveau halten.

Noch im August hatte Tornos einen Umsatz in der Bandbreite von 250-280 Millionen und eine EBIT-Marge zwischen 5 und 7 Prozent in Aussicht gestellt.