Der Werkzeugmaschinenhersteller Tornos hat im dritten Quartal 2014 den Umsatz und den Auftragseingang gegenüber den tiefen Werten aus dem Vorjahr deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um 36 Prozent auf 36,0 Millionen Franken und der Auftragseingang gar um 52 Prozent auf 46,8 Millionen zu, teilte Tornos am Dienstag mit.

Den Betriebsverlust EBIT verringerte die sich im Umbau befindende Gruppe auf 2,0 Millionen nach 6,7 Millionen und unter dem Strich resultierte noch ein Minus von 1,4 Millionen nach einem Reinverlust von 5,7 Millionen in der Vorjahresperiode.

Der Auftragseingang entwickle sich mit der Einführung neuer Produkte sowie auch mit den bisherigen Produkten weiterhin positiv, schreibt Tornos weiter. Erfreulich sei die Resonanz auf die aus asiatischer Produktion stammenden neuen Angebote im mittleren Preissegment gewesen. Aber auch Produkte aus der Schweiz, wie der in Moutier gefertigte Mehrspindler, seien weiterhin stark nachgefragt.

Erwartungen leicht übertroffen

Mit den Zahlen zum dritten Quartal hat Tornos die Vorgaben der Analysten mit dem Umsatz und dem Auftragseingang leicht übertroffen. Der Verlust ist dagegen etwas höher als erwartet ausgefallen. Die Bank Vontobel hat mit einem Umsatz von 35,7 Millionen Franken, einem Auftragseingang von 45,0 Millionen, dem EBIT von -1,3 Millionen und einem Reinverlust von 1,0 Millionen gerechnet. Bei der ZKB wurde der Umsatz bei 35,3 Millionen, der Auftragseingang bei 44,1 Millionen, der EBIT bei -0,3 und der Verlust bei 0,5 Millionen erwartet.

In den ersten neun Monaten resultiert ein um 23 Prozent auf 126 Millionen Franken angestiegener Umsatz und der Auftragseingang stieg um 29 Prozent auf 149 Millionen in die Höhe. Dagegen bleibt der EBIT mit -0,83 nach -15,2 Millionen im Vorjahr knapp in der Verlustzone und der Reinverlust wird für die Monate Januar bis September mit 0,82 (VJ Verlust 17,6) Millionen ausgewiesen. Eine Guidance für das Gesamtjahr gibt Tornos in der Mitteilung keine ab.

Tornos wird in der Rechnungslegung im laufenden Jahr von IFRS auf Swiss GAAP FER wechseln. Dieser Standard sei für mittelgrosse Unternehmen mit weniger Komplexität und Kosten verbunden. Im Zuge davon werde man an der SIX Swiss Exchange auch vom Main Standard in den Domestic Standard übersiedeln. Der Wechsel soll am 24. November vollzogen werden.

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(awp/dbe)