Der Drehmaschinenhersteller Tornos hat sich im ersten Halbjahr 2013 mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert gesehen, das auch weiterhin Bestand haben dürfte. Der Auftragseingang sank gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um knapp 18 Prozent auf 84,9 Millionen Franken.

Der Bruttoumsatz seinerseits fiel um ebenfalls 18 Prozent auf 79,2 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Bei Betriebsergebnis auf Stufe Ebit und Reinergebnis resultierten ein Verlust von 8,48 respektive 11,9 Millionen Franken Dies vergleicht sich mit infolge der Revision von IAS 19 angepassten Vorjahreswerten von -6,36 für den Ebit und -6,66 für das Reinergebnis.

«Unter den Erwartungen»

Strategische Schritte zeigten «positive und belebende Wirkung», heisst es in der Mitteilung. Das Halbjahresergebnis wird im Weiteren als «unter den Erwartungen» bezeichnet. Prognosen zum weiteren Geschäftsverlauf blieben schwierig und von einer markanten Verbesserung des Investitionsklimas für Werkzeugmaschinenhersteller sei in Europa weiterhin nicht auszugehen, heisst es im Ausblick.

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Das Management werde das Augenmerk künftig deshalb verstärkt auf die Einführung und Optimierung schlanker Strukturen legen, so Tornos. Zuletzt hatte das Unternehmen an seinen Standorten in Moutier BE und in La Chaux-de-Fonds NE 198 Stellen gestrichen, 147 davon waren Kündigungen.

(chb/tke/sda)