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Kahlschlag
Toshiba plant offenbar radikale Sparkur

Toshiba: Der Elektronikkonzern hat sich vom Bilanzskandal noch nicht erholt. Keystone

Bei Toshiba stehen tausende Stellen auf der Kippe: Laut einem Medienbericht will der japanischen Elektronikkonzern 7000 Stellen streichen. Und der Ausstieg aus einem Kerngeschäft steht zur Diskussion.

Veröffentlicht am 14.12.2015

Toshiba könnte einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 7000 Stellen abbauen. Der japanische Elektronik-Konzern wolle die meisten Arbeitsplätze in der Produktion von Fernsehern, Laptops und Tablets streichen, berichtete die Zeitung «Nikkei». Zudem werde erwogen, die Entwicklung von TV-Geräten ganz einzustellen.

Insgesamt könnten 6000 bis 7000 Stellen abgebaut werden, hiess es in dem Bericht. Das entspricht rund drei bis 3,5 Prozent der fast 200'000 Mitarbeiter des Traditionsunternehmens. Toshiba ringt auch unter neuer Führung mit den Folgen von Japans grösstem Bilanzskandals seit Jahren, der im Juli zum Rücktritt des Top-Managements geführt hatte. Bei Toshiba war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

(reuters/mbü)

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