Den von einem Bilanzskandal erschütterten Elektronikkonzern Toshiba kommt seine Restrukturierung immer teurer zu stehen. Für das im März endende Geschäftsjahr 2015/16 erwartet Toshiba, noch tiefer in die roten Zahlen zu rutschen als bislang veranschlagt.

Der Fehlbetrag werde 710 Milliarden Yen (5,4 Milliarden Euro) betragen, teilte der Konzern mit. Zuvor hatte er mit einem Verlust von 550 Milliarden Yen gerechnet.

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10'000 Jobs weniger

Im Dezember strich die Elektronikfirma weitere knapp 7000 Arbeitsplätze. Damit fallen insgesamt rund 10'000 der noch knapp 200'000 Stellen weg. Wie andere Hersteller von Unterhaltungselektronik in Japan musste auch Toshiba Marktanteile etwa an Apple und Samsung abgeben. Der Konzern ringt zudem mit den Folgen des grössten japanischen Bilanzskandals seit Jahren.

(reuters/chb)