Toyota ruft weltweit weitere 1,67 Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Grund sei unter anderem ein potenzieller Defekt bei Hauptbremszylindern, was zu Problemen beim Bremsen führen könne, teilte der weltgrösste Autobauer am Mittwoch mit.

Die Japaner erklärten zugleich, ihnen lägen keine Erkenntnisse vor, wonach es im Zusammenhang mit den insgesamt drei ausgemachten möglichen Defekten zu Unfällen, Verletzungen oder gar Todesfällen gekommen sei. Betroffen von dem jüngsten Rückruf sind Autos vom Typ Toyota Crown, Noah, Auris und Lexus-Modelle.

Die Zahl der Rückrufe nimmt zu

Toyota hatte in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Fahrzeuge wegen diverser möglicher Defekte zurückgerufen. Im Mai haben die Japaner eine halbe Million Fahrzeuge in die Werkstätten zurückbeordert. Bei etwa 16’000 Lexus GS aus dem Modelljahr 2013 könne es wegen eines Defekts geschehen, dass der Wagen während der Fahrt von selbst abbremst. Zudem muss bei etwa 450’000 Sienna Minivans ein Kabel ersetzt werden, mit dem das Ersatzrad unter dem Fahrzeug befestigt ist. Das Kabel könne durch Streusalz zersetzt werden und reissen.

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Davor hatte der Weltmarktführer allein Anfang April mehr als sechs Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert. Rund 18'000 davon waren Schweizer Fahrzeuge.

(reuters/ise/ama)