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Planänderung
Toyota verkleinert Fabrik in Mexiko wegen Trump

Toyota-Produktion in Mexiko: Der Hersteller erstellt eine neue Fabrik kleiner als geplant. Getty

Toyota baut seine neue Autofabrik in Mexiko einen Drittel kleiner als ursprünglich geplant. Der Entscheid dürfte mit der Politik von US-Präsident Donald Trump zu tun haben.

Veröffentlicht am 25.10.2017

Der japanische Autobauer Toyota will ein in Mexiko geplantes Werk nun deutlich kleiner bauen als ursprünglich angekündigt. Das Werk in Guanajuato werde um 30 Prozent kleiner ausfallen als geplant, sagte ein Firmensprecher am Dienstag. Das Investitionsvolumen betrage nun 700 Millionen Dollar. Die Produktion werde gegenüber den ursprünglichen Plänen auf 100’000 Fahrzeuge pro Jahr halbiert.

US-Präsidenten Donald Trump hatte ausländischen Autobauern und anderen Unternehmen mit Strafsteuern gedroht, wenn sie Fahrzeuge für den US-Markt in einem anderen Land produzieren. Ein Toyota-Sprecher sagte zur Begründung lediglich, die Entscheidung sei nach einer Überprüfung der Produktionsstrategie für Nordamerika gefallen. Toyota betreibt zehn Fabriken in acht US-Bundesstaaten und fertigt dort insgesamt mehr als zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Trump hatte auch die heimischen Autobauer General Motors und Ford für eine Verlagerung von Teilen der Produktion und Arbeitsplätzen in das Niedriglohnland Mexiko attackiert.

(reuters/mbü)

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