Seit die USA der französischen Grossbank BNP Paribas eine Milliardenbusse wegen Umgehung von Sanktionen gegenüber dem Iran, Sudan und Kuba auferlegte, bewegt sich das Finanzhaus. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Bank das Management durcheinanderwirbelt

Nun berichtet «Africa Intelligence», dass die Bank sich aus dem Rohstoffgeschäft mit Trafigura weitgehend verabschiedet. Vor allem die Sudan-Deals seien daran Schuld, berichtet das Informationsportal. Diese Geschäfte liefen meist über die Schweiz.

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Im Urteil nicht genannt

Im Urteil gegen BNP Paribas wurden zwar die Deals in der Schweiz mit den verschiedenen Ländern genannt, die Kunden wie Trafigura kommen jedoch nicht vor. BNP Paribas war ein Pionier in der Finanzierung von Rohstoff-Geschäften. Seit einiger Zeit fährt die Bank aber ihre Aktivitäten in diesem Bereich zurück.

Trafigura, mit wichtigen Sitzen in den Niederlanden und der Schweiz, ist der drittgrösste unabhängige Öltrader der Welt nach Glencore und Vitol.

(chb)