Transocean hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015 einen deutlich tieferen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr und auch zum vorangegangenen Quartal verbucht. Nach den hohen Abschreibungen 2014 resultierte unter dem Strich jedoch ein Gewinn.

Der Umsatz sank auf 1,61 Milliarden Dollar nach 2,27 Milliarden in den drei Monaten des entsprechenden Vorjahreszeitraums, wie das Unternehmen am Mittwochabend nach US-Börsenschluss mitteilt. Das Ergebnis nach Minderheiten belief sich auf 321 Millionen Dollar nach einem Verlust von 2,22 Milliarden im Vorjahr.

Telefonkonferenz am Donnerstag

Insgesamt verbuchte Transocean Belastungen in Höhe von 13 Millionen Dollar auf Abschreibungen und 15 Millionen auf den Verkauf von Anlagen. Vor Jahresfrist hatte das Unternehmen rund 2,8 Milliarden abgeschrieben.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies ein Plus von 445 Millionen Dollar aus verglichen mit -2,17 Millionen im Vorjahr. Die Kosten sanken auf 1,14 Milliarden Dollar verglichen mit 1,66 Milliarden. Die Flottenauslastung ging auf 70 Prozent von zuvor 76 Prozent zurück. Die Flottenumsatzeffektivität betrug 95,0 Prozent nach 92,6 Prozent. Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr macht das Unternehmen keine. Am Donnerstagnachmittag hält Transocean eine Telefonkonferenz ab.

(awp/mbü)