Der Erdölbohrkonzern Transocean hat 2013 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Für das vergangene Jahr resultierte ein Gewinn von 1,4 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 9 Milliarden.

Im vierten Quartal 2013 verdiente Transocean allerdings weniger als im Vorquartal. Der Gewinn schrumpfte um über die Hälfte auf 233 Millionen Dollar. 546 Millionen Dollar Gewinn waren es noch in den Monaten August bis September gewesen.

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2012: Verlust wegen «Deepwater Horizon»

Der Konzern mit Sitz in Zug hatte 2012 noch einen Verlust von 219 Millionen eingefahren. Seine Konten litten damals stark unter den Folgen der Explosion der Plattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko.

Ein Blick auf das Vorjahresquartal zeigt ebenfalls einen Rückgang. 2012 hatte das Unternehmen im gleichen Zeitraum 457 Millionen Dollar Gewinn ausgewiesen. Der Umsatz im Schlussquartal 2013 reduzierte sich um 226 Millionen auf 2,332 Milliarden Dollar. Diesen Rückgang führte das Unternehmen zum grössten Teil auf tiefere Flottenauslastung zurück, wie es in der Mitteilung heisst.

Transocean kündigte am Mittwoch zudem an, dass es in zwei neue Tiefsee-Bohrschiffe investiere. Sie sollen ab 2017 geliefert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 1,24 Milliarden Dollar.

(sda/moh)