Der Erdölbohrkonzern Transocean hat den Gewinn in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 im Vergleich zum Vorjahr kräftig gesteigert: 456 Millionen Dollar schauten am Ende heraus, bei einem Umsatz von 2,34 Milliarden, wie das Unternehmen mitteilte.

Im Vergleichsquartal 2013 waren es auf der Umsatzseite 2,18 Milliarden gewesen. Der Gewinn wuchs demnach um 135 Millionen Dollar. Seine Flottenauslastung konnte der weltgrössten Vermieter von Offshore-Ölbohranlagen im Vergleich zum Vorquartal um drei Prozentpunkte auf 78 Prozent steigern. Doch erreichte man nicht den 80-Prozent-Wert vom Vergleichsquartal 2013.

Kosten weiter gesenkt

Zulegen konnte Transocean bei der Umsatzeffizienz. Diese betrug 95,7 Prozent und wuchs damit um 1,7 Prozentpunkte. Der Konzern mit Sitz in Zug vermochte die Kosten weiter zu senken. So belief sich der Geschäftsaufwand im ersten Quartal 2014 auf 1,6 Milliarden Dollar, 2013 waren es 1,7 Milliarden gewesen.

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Am 17. April hatte das Unternehmen einen Auftragsbestand von 26,1 Milliarden Dollar ausgewiesen. Wie Transocean in der Mitteilung schreibt, hat sich dieser seither um 470 Millionen erhöht. Weiter teilt der Konzern mit, den Verkauf von Applied Drilling Technology International abgeschlossen zu haben.

(sda/dbe)