Der Erdölbohrkonzern Transocean hat in seinem zweiten Geschäftsquartal zwar leicht weniger Umsatz erzielt, aber deutlich mehr Gewinn gemacht als im Vorquartal. Unter dem Strich blieb ein Plus von 587 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Im Vorquartal wies das im Kanton Zug ansässige Unternehmen einen Gewinn von 456 Millionen Dollar aus. Damit konnte das Ergebnis im Frühjahr um 28,7 Prozent gegenüber Jahresstart gesteigert werden. Der Umsatz betrug 2,33 Milliarden Dollar und lag somit leicht unter dem Wert des ersten Quartals (2,34 Milliarden Dollar).

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Gründe für den Gewinnanstieg

Als Grund für die Gewinnsteigerung gab der in Zug ansässige Konzern tiefere Kosten und eine tiefere Steuerrate an. Für den geringeren Aufwand – 1,56 Milliarden Dollar gegenüber 1,59 Milliarden Dollar im ersten Quartal – seien unter anderem tiefere Werft- und Wartungskosten verantwortlich. Transocean ist auf Erdölbohrungen im Meer spezialisiert.

(sda/moh)