Der Ölbohrkonzern Transocean mit Sitz in Zug hat im dritten Quartal 2013 im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Umsatzanstieg um 5,2  auf 2,56 Milliarden Dollar verzeichnet. Demgegenüber summierten sich die Ausgaben auf insgesamt 1,83 Milliarden Dollar und kamen damit 9,6 Prozent über dem Vorjahr zu liegen.

Der Anstieg sei vor allem auf höhere Unterhaltskosten von 1,49 Milliarden Dollar zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit. Die Mehrausgaben schlugen sich auf dem operativen Ergebnis nieder, der Ebit sank entsprechend um 8,5 Prozent auf 742 Millionen Dollar.

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Unter dem Strich resultierte ein Gewinn nach Minderheiten von 546 Millionen Dollar, dies nach einem Verlust in der entsprechenden Vorjahresperiode von 381 Millionen. Das Vorjahresergebnis wurde aber von Wertberichtigungen und Abschreibungen in Höhe von insgesamt 880 Millionen Dollar belastet.

Das Ergebnis des dritten Quartals wurde durch positive Sondereffekte in der Höhe von 47 Millionen Dollar begünstigt. Der operative Cashflow kam bei 623 Millionen Dollar zu liegen, nach 416 Millionen Dollar im zweiten Quartal bzw. 786 Millionen im Vorjahresquartal.

Aussagen zum Gesamtjahr trifft das Unternehmen bisher noch nicht. Am Nachmittag hält Transocean eine Telefonkonferenz ab. Bereits zum Halbjahr hatte das Management für den weiteren Geschäftsgang keine Prognose machen wollen.

(sda/chb/aho)