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Trotz Gewinnsprung: Honda senkt Prognosen

Hat gute und schlechte Nachrichten: Takanobu Ito, CEO und Präsident von Honda. (Bild: Keystone)

Der Autohersteller Honda hat im vergangenen Quartal deutlich mehr Gewinn gemacht. Aufgrund von Boykottaufrufen in China ist der japanische Konzern für das Gesamtjahr dennoch nicht optimistisch.

Veröffentlicht am 29.10.2012

Der japanische Autobauer Honda hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung verbucht. Im Vorjahresvergleich stieg der Gewinn im Zeitraum von Juli bis September auf 82,2 Milliarden Yen (964 Millionen Franken), wie das Unternehmen in Tokio mitteilte. Das entspricht einem Anstieg um 36,1 Prozent. 

Der Umsatz kletterte um 20 Prozent auf 2,27 Billionen Yen - ein deutliches Zeichen für eine Erholung von den Auswirkungen des Tsunamis im März 2011.

Für das bis März 2013 laufende Geschäftsjahr senkte Honda allerdings dennoch seine Gewinnerwartung. Zur Begründung wurden Umsatzrückgänge in China infolge eines Territorialstreits mit Japan um eine Inselgruppe genannt. Daraufhin war es zu Boykottaufrufen gegenüber japanischen Produkten gekommen.

(tno/aho/awp)

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