Die chromverzierten Kultmotorräder von Harley-Davidson sind begehrt: Im vergangenen Jahr hat das US-amerikanische Unternehmen rund 235'000 Maschinen verkaufen können, 6 Prozent mehr als 2010.

Hauptmarkt für Harley-Davidson sind weiterhin die Vereinigten Staaten, wo zwei von drei Motorräder abgesetzt werden. Dank besseren Wirtschaftsdaten im Heimatmarkt rechnet Harley damit, in diesem Jahr sogar bis zu 245'000 Motorräder ausliefern zu können.

Auch wirtschaftlich ging die Rechnung auf: Vor allem die Einführung von günstigeren Modellen hätten zum Gewinn von 106 Millionen Dollar im vierten Quartal 2011 beigetragen, hiess es am Dienstag. Vor einem Jahr stand noch ein Quartalsverlust von 46,8 Millionen Dollar in den Büchern.

Damit zahlt sich die Restrukturierung des Unternehmens aus: Nachdem zu Zeiten der Wirtschaftskrise der Fortbestand von Harley-Davidson auf der Kippe stand, wurden die Marken MV Agusta und Buell aufgegeben und Tausende Arbeitsstellen gestrichen.

(chb/sda)