Der Solothurner Komponentenhersteller Schaffner hat im Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) etwas weniger verdient als im Jahr zuvor. Der Gewinn belief sich auf 10,2 Millionen Franken, im Vergleich zu 12 Millionen Franken im Vorjahr.

Der Umsatz sank um 2,8 Prozent auf 183,7 Millionen Franken. Auch das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 12,8 Millionen Franken unter den 15,0 Millionen vom Vorjahr, wie der auf elektromagnetische Verträglichkeit und Verbesserung der Stromqualität spezialisierte Komponentenhersteller mitteilt.

Das Ergebnis sei von der Frankenstärke und den Turbulenzen im chinesischen Bahnmarkt beeinflusst worden, heisst es in der Mitteilung weiter. In Lokalwährung stieg der Umsatz denn auch um 9 Prozent.

Die Aktionäre von Schaffner sollen eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Ausschüttung von 4,50 Franken je Aktie erhalten. Prognosen für das Geschäftsjahr 2011/12 seien zurzeit nicht möglich, hiess es weiter. Der Auftragseingang sank im vergangenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 178,1 Millionen Franken.

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(laf/sda)