Am Mittwoch veröffentlicht Mediapulse die TV-Nutzungsdaten des laufenden Jahres. Die Zahlen stünden ab dann uneingeschränkt zur Verfügung, teilte Mediapulse, welche die Daten erhebt, heute mit.

Die Daten sind die Grundlage für die Auswertung von Fernsehsendungen und die Vermarktung von Werbezeiten. In der vergangene Woche setzte das Obergericht Nidwalden der Datensperre ein Ende und hob die superprovisorische Verfügung gegen die Veröffentlichung auf. Beantragt hatte diese Sperre unter anderem der Sender 3+, der die neue Messmethode als fehlerhaft bezeichnete.

Mediapulse kündigte gleichzeitig an, die von Sendern und Experten angeregten Verbesserungen «zu prüfen und falls sinnvoll zu realisieren».

Mediapulse-Direktor Manuel Dähler gibt in der Mitteilung allerdings zu bedenken, dass die Verbesserungen Zeit brauchten. Er erwartet, dass die Optimierungen der neuen Messmethode erst Ende 2013 abgeschlossen sein dürften.

(tno/muv/sda)