Die Elektronikfirma U-Blox hat 2011 trotz starkem Franken sein Wachstum ausgebaut. Der Umsatz wuchs um 10,6 Prozent auf 124,7 Millionen Franken - dank höherer Stückzahlen. Der Reingewinn legte um 27,8 Prozent zu und erreichte 16,5 Millionen Franken.

Asien-Geschäft schwächelt

Hätte der starke Franken nicht gedrückt, wäre der Umsatz um 29 Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 11,2 Prozent auf 19,1 Millionen Franken.

Das Wachstum kam in allen Zielmärkten zustande, wobei der Umsatz mit 3,3 Prozent im Raum Asien-Pazifik am schwächsten wuchs, mit 29,9 Prozent in Amerika am stärksten. Europa, der Nahe Osten und Afrika wuchsen um 5,8 Prozent. Die Steigerung zeigte sich gemäss U-Blox-Angaben sowohl im Dienstleistungs- als auch im Produktesegment.

Der Chiphersteller U-Blox schlägt erstmals eine Dividende von 90 Rappen pro Aktie vor. Mit seinen Zahlen hat U-Blox die Erwartungen der Analystengemeinde gemäss einer Umfrage der Wirtschaftsnachrichtenagentur AWP nur unwesentlich übertroffen. Die Prognosen gingen von einem Reingewinn von 16,5 Millionen und von einem Umsatz von 126,3 Millionen Franken aus.

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Optimistisch für 2012

Für das Geschäftsjahr 2012 bestätigte U-Blox den Ausblick. Das Unternehmen geht von einem Umsatz von 155 Millionen und von einem Ebit in Höhe von 20 Millionen Franken aus. Diese Prognose basiert gemäss Angaben vom Mittwoch auf der Annahme eines Franken-Eurokurses von 1,22 Franken und eines Dollarkurses von 0,90 Franken.

(chb/muv/sda)